Über mich…

Moin, man nennt mich Camo.

Aktuell bin ich 44 Jahre im Rollenspiel-Hobby, angefangen habe ich 1982 als junger Bursche. Die Reise setzte sich dann über verschiedene Stationen fort, zuerst als Mitarbeiter in verschiedenen Rollenspiel-Läden, schließlich übernahm ich einen… inzwischen bin ich seit Jahrzehnten glücklich verheiratet, Vater einer mir viel zu ähnlichen Tochter und mittelmäßig erfolgreicher Dompteur zweier feliner Raubtiere.

In 44 Jahren sammelt sich „ein wenig“ an, muss ich gestehen. Meine Sammlung umfasst über 200 verschiedene Rollenspielsysteme, von denen ich über 80% zumindest mal angespielt habe. Einige stehen noch auf der Liste, die ich mal austesten möchte, andere werde ich niemals ausprobieren, verdienen aber ihren Platz in meiner Sammlung – getreu dem Vorsatz „Niemand ist komplett unnütz, er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen“. 😉

Diesen Blog gedenke ich zu nutzen, um ein wenig über Rollenspiele zu erzählen, die (zu Recht oder auch zu Unrecht) kaum bekannt sind oder bereits vergessen wurden. Mainstream ist eher nicht so meins, dafür eher verschollene Juwelen. Weiterhin möchte ich einige (leider weit verbreitete) Irrtümer richtigstellen (was manchmal mit dem vorherigen Punkt übereinstimmt), aber auch dann und wann an meinen Erfahrungen teilhaben lassen und ein paar Tipps für Spielleiter, aber auch für Spieler geben. Manchmal werde ich auch einfach von „damals“ erzählen, als „Großcons“ 2-300 Besucher hatten… in der Kantine des NDR in Hamburg. Und mal sehen, was mir sonst noch so einfällt.

Wenn der Titel irritiert… wir alten Säcke mögen Wortspiele. „Living la vida loca“ (spanisch für „Lebe das verrückte Leben“) ist ein Lied des puerto-ricanischen Sängers Ricky Martin, das im März 1999 erschien. Kennen bestimmt noch einige.
Der italienische Begriff für „Rollenspiele“ lautet „Gioco di ruolo“… „gioca“ bedeutet übersetzt ins Deutsche „spielen“.
Wenn wir das nun mit ein wenig wohldosierter Gewalt „zusammenfrankensteinen“, ergibt sich ein fieser Sprachmix (für den ich garantiert in die Linguistenhölle komme – aber das war es wert!), der in etwa „Lebe das spielende Leben“ bedeutet. Für Schmerzen, die dieses Konstrukt bei Linguisten oder Leuten, die italienisch bzw. spanisch sprechen, hervorruft, bin ich nicht verantwortlich… aber ich bedaure sie trotzdem natürlich sehr.

Cheers,

Camo